ISIG

Wissenschaft und Gesellschaft befinden sich in einem sich gegenseitig beeinflussenden und sich gegenseitig befruchtenden Diskurs:

  • Die Gesellschaft bestimmt Rahmen und Richtung wissenschaftlicher Aktivitäten
  • Die Wissenschaft legt die theoretischen und praktischen Grundlagen für die Gesellschaft von morgen

Neben der Frage, wie diese Gesellschaft von morgen aussehen könnte, sollte und aussehen will, ist von ebenso großer Relevanz, wie sich die aktuelle Gesellschaft an die sich lebendig verändernden Umstände von morgen anpasst – wie sie mit Wissenschaft, Forschung und Technik interagiert:

  • Welches Verständnis von Bildung ist dabei hilfreich?
  • Welches Menschenbild geht damit einher: Der Mensch als Objekt der Kompetenzen oder Subjekt gebildeten Bewusstseins?
  • Welche Werte der aktuellen Gesellschaft sollen auch morgen gelten?
  • Was bedeutet das für die entstehenden neuen/ digitalen Ökosysteme?
  • Wie müssen Kommunikation, Technik, Medien gestaltet sein, damit „wir“ … leben können?
  • Wie sieht dazu die optimale Interaktion der drei „M“ Mensch, Maschine, Medien aus?

Weltweit agierende Digitalisierungsgiganten werfen drängende Fragen nach dem Wert der menschlichen Freiheit, der subjektiven Menschwerdung und Gesellschaftsbildung in modernen Zeiten. Wohin führt uns die kollektive digitale Individualisierung? Antworten auf diese und viele weitere, verwandte Fragen zu finden, ist das Ziel von ISIG.

Dies ist nicht leicht – und kann nicht von einem Einzelnen und auch nicht von einer einzigen (Fach-) Disziplin erfolgen. Deshalb versteht sich ISIG als interdisziplinäre Wissenschaftsplattform mit pragmatisch/ praktischer Ausrichtung, auf der Beiträge von Wissenschaftlern und Praktikern aus den verschiedensten Disziplinen und Branchen Veröffentlichung finden.

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